Geschäftsklima trübt sich im März weiter ein

Die aktuelle Lage ist gut, dennoch blicken die Leasing-Gesellschaften skeptisch in die Zukunft. Entsprechend trübt sich das Geschäftsklima Mobilien-Leasing im März weiter ein. Ursache dafür sind vor allem die prägnant schlechteren Geschäftserwartungen in den nächsten sechs Monaten, die deutlich in den negativen Bereich gerutscht sind.

Dagegen wird die aktuelle Geschäftslage sogar etwas besser als im Vormonat eingeschätzt. Damit hebt sich die Stimmung in den Leasing-Gesellschaften von der in der Gesamtwirtschaft negativ ab.

Denn laut ifo Geschäftsklimaindex hat sich die Stimmung der Unternehmenslenker in Deutschland insgesamt aufgehellt. Trotz des Stimmungsanstieges bleibt das ifo Institut bei seiner verhaltenen Wachstumsprognose. Denn nicht auch wenn in allen Branchen das Klima steigt, so hat es im Verarbeitenden Gewerbe, der zweitgrößten Leasing-Kundengruppen, erneut nachgegeben. Die Industriefirmen bewerteten ihre aktuelle Lage weniger gut und schauen pessimistischer in die nächsten Monate. Der Erwartungsindex fiel auf den niedrigsten Wert seit November 2012. Und die Industrie, so das ifo Institut, sei ein wesentlicher Faktor für die BIP-Entwicklung.

BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler führt die Eintrübung des Leasing-Geschäftsklimas u.a. darauf zurück, „dass die Wachstumsdynamik der Unternehmensinvestitionen abnimmt.“ Die Unternehmensinvestitionen sollen laut IfW Kiel nur um 1,5 Prozent in diesem Jahr steigen. „Bei diesen bescheidenen Steigerungsraten und den herrschenden Unsicherheiten, zum Beispiel beim Brexit, ist es nicht verwunderlich, dass die die Leasing-Geschäftsführer skeptisch sind.“ Daher fordert Fittler die Rahmenbedingungen für Investitionen in Deutschland zu verbessern. „Sonst investieren Unternehmen zunehmend im Ausland.“

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