Investitionen kommen nicht in Schwung

Die Unternehmen in Deutschland halten sich weiterhin mit ihren Investitionen zurück. Der Investitionsindikator des ifo Instituts prognostiziert für 2016 einen nur moderaten Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen und sonstigen Anlagen von zwei bis drei Prozent. "Angesichts der relativ guten Konjunktur ist die Entwicklung der Investitionen enttäuschend und zu gering", kommentiert BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler.

"Die deutsche Wirtschaft braucht ein nachhaltiges und stärkere Wachstum der Investitionen, um wettbewerbsfähig zu bleiben", so Fittler weiter. Gerade der digitale Wandel und Industrie 4.0 erfordern enorme Investitionen, wenn Deutschland Leitmarkt in diesem Bereich sein will. "Die Phase der Zurückhaltung der Unternehmen dauert nun schon viel zu lange an. Wir sehen keine Signale für eine Änderung. Daher müssen endlich Investitionsanreize geschaffen werden. Dies fordern der BDL, andere Wirtschaftsverbände und Institute wiederholt seit längerem", erklärt Fittler.  "Ohne Investitionen wird es kein Wachstum geben, aber Deutschland braucht Wachstum, um die aktuellen Herausforderungen zu meistern", erklärt der Hauptgeschäftsführer.  

Entwicklung des Investitionsindikators