Wirtschaftsweise: Attraktivität des Investitionsstandorts erhöhen

In ihrer aktuellen Konjunkturprognose fordern die Wirtschaftsweisen, die Attraktivität des Investitionsstandorts Deutschland zu erhöhen. Nach Einschätzung des "Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung" (Wirtschaftsweise) setzt sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft weiter fort. Die Indikatoren zeichnen ein positives Bild: gestiegene Industrieproduktion, gute Entwicklung der Auftragseingänge und ein Aufwärtstrend bei den Aufträgen von den Handelspartnern im Euro-Raum deuten auf eine Expansion der gesamtwirtschaftlichen Aktivität in Deutschland hin. Allerdings schätzen sie für das laufende Jahr nur eine Steigerung der Ausrüstungsinvestitionen von 1,2 Prozent. Auch beim privaten Konsum wird eine zurückgehende Dynamik erwartet.  Die Wirtschaftsweisen heben zwar ihre Konjunkturprognose leicht an, doch fordern sie gleichzeitig die Wirtschaftspolitik auf, sich zu fragen, warum deutsche Unternehmen so stark im Ausland investieren und mit welchen Investitionsanreizen im Inland man dagegen setzen kann. 

Zur Konjunkturprognose