Der BDL begrüßt die Initiative der EU-Kommission, die EU-Taxonomie zu vereinfachen und bürokratische Hürden abzubauen. Zugleich sieht der Verband erheblichen Nachbesserungsbedarf, damit die Regelungen in der Praxis umsetzbar bleiben. Kritisch bewertet der BDL insbesondere unklare De-minimis-Schwellen, eine geringe Entlastungswirkung für Leasing-Gesellschaften sowie die eingeschränkte Datenverfügbarkeit, vor allem bei DNSH-Kriterien. Der Verband fordert praxistauglichere technische Kriterien, eine stärkere Nutzung von Herstellerdaten, eine Vereinfachung der OpEx-Berichterstattung und eine bessere Verzahnung mit bestehenden nationalen Rechnungslegungs- und Sorgfaltspflichten. Auch beim geplanten Opt-in-Ansatz zur Taxonomie spricht sich der BDL für größere Offenheit und Klarheit aus.
Positionen und Stellungnahmen des BDL
Der BDL bezieht Stellung gegenüber Gesetzgeber, Ministerien und Aufsicht. Er setzt sich für sachgerechte steuerliche, rechtliche und regulatorische Rahmenbedingungen der Leasing-Wirtschaft ein. Alle Stellungnahmen und Positionspapiere stehen chronologisch und nach Themen sortiert zur Verfügung. Ältere Dokumente finden Sie im Archiv.
Stellungnahme zum Entwurf einer delegierten Verordnung der EU-Kommission zur Änderung der Delegierten Verordnung (EU) 2021/2178
Weitere Stellungnahmen und Positionspapiere finden Sie im Archiv.

