Leasing-Forschung

Forschungsinstitut für Leasing

Das Forschungsinstitut für Leasing an der Universität zu Köln untersucht seit nunmehr 30 Jahren das wissenschaftliche Fundament von Leasing. Neben grundlegenden Analysen, z. B. zur Vorteilhaftigkeit – widmet sich das Institut auch aktuellen Fragestellungen. Angestrebt werden neue Impulse und Denkansätze für Wissenschaft und Praxis, die die zukünftige Entwicklung des Leasing prägen und die Innovationskraft und Dynamik der Branche unterstützen sollen. Im Rahmen von Seminaren und bankwirtschaftlichen Vorlesungen an der Universität zu Köln werden leasingspezifische Inhalte auch in den universitären Lehrbetrieb integriert.

Förderverein

Das unabhängige und rein wissenschaftlich orientierte Institut wird von einem Förderverein getragen, der sich wiederum durch die Beiträge und Spenden seiner Mitglieder – Unternehmen, öffentlich-rechtliche Körperschaften, Verbände und Privatpersonen – finanziert. Über den Förderverein besteht eine enge ideelle Verbindung mit dem BDL, da viele Vertreter aus dem Bereich des institutionellen Leasing Mitglied beider Organisationen sind.

Einen besonderen Stellenwert in der Arbeit des Forschungsinstituts hat der intensive Dialog mit der Leasing-Praxis, durch den ein effizienter bilateraler Informationsfluss gewährleistet werden soll und durch den zahlreiche Forschungsvorhaben überhaupt erst angestoßen bzw. ermöglicht werden.Der BDL unterstützt die Ziele und die Arbeit des Forschungsinstituts. Zahlreiche Gemeinschaftsprojekte konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Empirische Studien belegen, dass Leasing risikoärmer als eine Kreditfinanzierung ist. Dem Proportionalitätsprinzip folgend sollte sich dies auch in geringeren Eigenmittelanforderungen refinanzierender Banken widerspiegeln. Wir hoffen, dass unsere Vorschläge an die Europäische Kommission bei der Finalisierung von Basel III Berücksichtigung finden."

 

Prof. Dr. Thomas Hartmann-Wendels leitet das Forschungsinstitut für Leasing an der Universität zu Köln. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Neue Institutionenökonomie, die Theorie der Regulierung sowie das Risikomanagement bei Banken, insbesondere das Management von Kreditrisiken.

 
Teilen