BDL-Leasingnews
Neuigkeiten rund um die Leasing-Wirtschaft und den investierenden Mittelstand
Mehr Unternehmertum wagen – Neustart für den Wirtschaftsstandort Deutschland notwendig

BDL-Studie: Weniger Bürokratie könnte Investitionen deutlich erhöhen
„Die neue Bundesregierung muss einen klaren wirtschaftspolitischen Kurs einschlagen und die Weichen auf Wachstum stellen“, fordert Kai Ostermann, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL), mit Blick auf die Koalitionsgespräche für eine schwarz-rote Koalition. Dafür sei ein Umdenken in der Politik nötig: „Mehr Unternehmertum wagen“, appelliert er. „Ein echter Rückbau an Bürokratie und Regulierung, höhere Planungssicherheit und geringere Steuern – das müssen die Leitlinien für einen wirtschaftspolitischen Neustart und für ein starkes und sicheres Europa sein.“
Dies bestätigen auch die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 600 Unternehmen in Deutschland, die das Marktforschungsinstitut GIM im Auftrag des BDL im Februar und März realisiert hat. Danach sehen 84 Prozent der Unternehmen in der Reduzierung bürokratischer Hürden den zentralen Faktor, um mehr Investitionen zu ermöglichen. An zweiter Stelle folgt die Senkung der Unternehmenssteuern, die 59 Prozent der Befragten als entscheidend ansehen. Ebenfalls von großer Bedeutung ist für 57 Prozent Planungssicherheit. Diese ist für größere Unternehmen besonders wichtig, während kleinere Unternehmen überdurchschnittlich stark eine Senkung der Unternehmenssteuern fordern. Unter diesen Bedingungen würden drei Viertel der befragten Unternehmen ihr Investitionsvolumen in den nächsten Jahren erhöhen, jedes dritte Unternehmen sogar um weit über 15 Prozent.
80,4 Milliarden Euro Neugeschäft im Jahr 2024 – Leasing-Wirtschaft bleibt Investitionsmotor

Aktueller Bericht zum Leasing-Markt 2024
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten bleibt Leasing ein verlässlicher Investitionsmotor: 2024 finanzierten deutsche Leasing-Unternehmen Wirtschaftsgüter im Wert von 80,4 Milliarden Euro. Das Neugeschäft ging im Vorjahresvergleich zwar um 4,4 Prozent zurück, jedoch war das Vergleichsjahr 2023 durch Sonderentwicklungen geprägt – insbesondere durch Nachholeffekte im Pkw-Sektor nach Lieferengpässen sowie durch ein außergewöhnlich hohes Volumen bei Big Ticket-Geschäften. „Bereinigt um diese Faktoren ist das Neugeschäft in etwa stabil geblieben“, ordnete BDL-Präsident Kai Ostermann den Rückgang bei der Vorstellung des Marktberichts 2024 des IW Köln ein. Ebenfalls stabil geblieben ist der Leasing-Anteil an den gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen mit 26,1 Prozent (2023: 26,2 Prozent). Mehr als ein Viertel aller gesamtwirtschaftlichen Investitionen in Maschinen, Fahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung wird mittels Leasing realisiert.
Mehr zu den Marktzahlen und zur Entwicklung der Objektgruppen erfahren.
Fast jeder zweite Neuwagen wurde 2024 geleast
Leasing bei E-Mobilität noch stärker gefragt
Klassische Leasing-Güter haben Räder. Zwei Drittel des Neugeschäftsvolumens 2024 entfallen auf Pkw und Nutzfahrzeuge. Während das Neugeschäftsvolumen im Pkw-Leasing um 2 Prozent zurückging, stieg die Zahl der Leasing-Verträge um 4,5 Prozent. Bei rückläufigen Pkw-Neuzulassungen (-1 Prozent) stieg der Leasing-Marktanteil auf 48,4 Prozent (Vorjahr: 46,7 Prozent). Die Diskrepanz zwischen steigenden Vertragszahlen und sinkendem Neugeschäftsvolumen deutet auf höhere Rabatte hin – was die Daten der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) bestätigen, wonach der durchschnittliche Anschaffungswert eines Pkw 2024 um 2,5 Prozent sank.
Besonders deutlich zeigt sich die Stärke des Leasing im Bereich der Elektromobilität: Während die Neuzulassungen bei Elektroautos einbrachen (-27,4 Prozent), blieb die Anzahl der Leasing-Verträge mit +0,3 Prozent stabil. Damit wurden 56 Prozent aller batterieelektrischen Neuzulassungen geleast. Leasing erweist sich damit als Treiber der Elektrifizierung des Verkehrs, bietet Unternehmen Planungssicherheit, Flexibilität und Risikominimierung und erleichtert Verbrauchern den Umstieg auf Elektroautos. Der BDL empfiehlt daher der Politik, Leasing stärker zu unterstützen, um das Potenzial voll auszuschöpfen.
Die Entwicklung weiterer Objektgruppen im aktuellen IW-Marktbericht.
Leasing von erneuerbaren Energieanlagen steigt um 23 Prozent
Bei der Entwicklung der Leasing-Segmente im vergangenen Jahr sticht eines hervor: Besonders dynamisch entwickelten sich die Finanzierungen für erneuerbare Energieanlagen. Mit einem Plus von 23 Prozent überschritt das Leasing-Volumen in diesem Bereich erstmals die Marke von 1 Milliarde Euro. Der Großteil entfällt dabei auf Solaranlagen, die Unternehmen leasen. Leasing unterstützt Unternehmen gezielt bei der Umstellung auf erneuerbare Energien und der Steigerung ihrer Energieunabhängigkeit.
Elektromobilität fördern: Warum der Erfolg der E-Mobilität bei Unternehmen beginnt

„Social Leasing" nur mit staatlicher Absicherung tragfähig – BDL warnt vor falschen Erwartungen
Die Leasing-Wirtschaft sieht gewerbliche Fahrzeugnutzer als Schlüsselfaktor für den Erfolg der Elektromobilität in Deutschland an. Unternehmen verantworten rund zwei Drittel der jährlichen Neuzulassungen – ihre Flotten sind der Motor der Transformation. Fördermaßnahmen sollten entsprechend dort ansetzen, etwa durch steuerliche Anreize wie eine 1,5-fache Anrechnung der Leasing-Rate als Betriebsausgabe. Rückläufer aus dem gewerblichen Leasing schaffen zudem ein attraktives Angebot an jungen, gebrauchten E-Fahrzeugen – ein essenzieller Aspekt für Privatkunden, die preissensibler agieren. Damit dieser Kreislauf funktioniert, sollten Investitionsanreize wie Leasing-Prämien direkt beim Vertragsabschluss greifen.
Entscheidend ist aus Sicht des BDL: Die Politik muss bei der Förderung das Nutzungsprinzip in den Mittelpunkt stellen. Nicht der Eigentümer eines Fahrzeugs, sondern dessen Nutzer sollte im Fokus stehen – unabhängig davon, ob das Fahrzeug gekauft oder geleast ist. Förderprogramme dürfen deshalb nicht an Finanzierungsformen vorbeigehen, die sich am Markt bewährt haben.
Realistische Rahmenbedingungen
Ein Thema, das politisch zunehmend diskutiert wird, ist das sogenannte Sozial-Leasing – also Leasing-Angebote für einkommensschwache Haushalte. Der BDL sieht Begriffe wie „Social Leasing“ oder „Volks-Leasing“ als irreführend an. Sie suggerieren, dass Bonitätsprüfungen entfallen könnten – was rechtlich nicht möglich ist. Leasing-Gesellschaften unterliegen der Finanzmarktregulierung und müssen wirtschaftliche Risiken bewerten.
„Es reicht nicht, wenn Kunden die Leasing-Raten zahlen können. Sie müssen das Fahrzeug am Laufzeitende auch in vertragsgemäßem Zustand zurückgeben. Ohne Absicherungen gegen Nutzungsschäden, fehlende Wartung oder Versicherung sind wirtschaftlich tragfähige Leasing-Angebote nicht machbar", erklärt Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen. Ein funktionierendes Sozial-Leasing brauche daher zwingend staatliche Absicherungen. Nutzungsrisiken müssen beim Nutzer bleiben. „Die Verantwortung für Einkommensprüfung und Abwicklung darf nicht bei den Leasing-Gesellschaften liegen – der administrative Aufwand wäre nicht tragbar."
Transformation finanzieren: Leasing ermöglicht Investitionen

Markthochlauf neuer Technologien – BDL fordert angepasste Förderprogramme für Leasing
Damit die Transformation gelingt, muss die Wirtschaft umsteigen – auf klimafreundliche Technologien, effiziente, ressourcenschonende Produktionsmethoden, Elektromobilität etc. Leasing spielt dabei eine entscheidende Rolle: 2024 wurde bereits mehr als jedes zweite neue Elektroauto (56 Prozent) geleast. Während die Neuzulassungen für batteriegetriebene Autos (BEV) um 27 Prozent einbrachen, blieben die Leasing-Verträge für BEV stabil. Damit ist Leasing ein Treiber von Elektromobilität. Leasing unterstützt auch die Nutzung von Fahrrädern und Investitionen in Schienenfahrzeuge und Busse im öffentlichen Verkehr. „Zu Gunsten einer besseren Hebelwirkung und Skalierbarkeit sollen neben Kaufanreizen alternative Investitionsformen wie Leasing oder Mietkauf die Nachfrage nach E-Mobilität stimulieren“, empfiehlt BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen der Politik.
Gerade bei innovativen Technologien setzen Unternehmen zunehmend auf Leasing. „Sofern die Politik den Markthochlauf neuer Technologien mit Förderprogrammen anregen will, sollte sie sich stärker an der Marktrealität orientieren. Die Vielfalt der Finanzierungsformen, die Unternehmen bereits heute nutzen, und deren Hebelwirkungen müssen berücksichtigt werden. Das schont auch den Bundeshaushalt, der vor enormen Herausforderungen steht“, betont BDL-Präsident Kai Ostermann. Investitionen sollten mit flexiblen Lösungen wie Leasing und Mietkauf unterstützt und Förderprogramme zeitgemäß erweitert werden. „Ein Unternehmer darf sich nicht entscheiden müssen, ob er eine High-Tech-Maschine mittels Leasing finanziert oder die Förderung in Anspruch nimmt", kritisiert Ostermann. In den meisten Förderprogrammen sei bisher die Bilanzierung beim Nutzer verpflichtend. Damit werde Leasing diskriminiert.
„Um Leasing zu ermöglichen, müssen sich Förderprogramme statt am bisherigen Eigentumsprinzip am Nutzungsprinzip orientieren. Wir schlagen vor, im Zuge von Praxisüberprüfungen Korrekturen in der Förderpolitik vorzunehmen und es den Unternehmen zu überlassen, wie sie finanzieren wollen", führt Conen aus und ergänzt mit Blick auf die Koalitionsgespräche: „Für effiziente (schnelle und nachhaltige) Investitionen sollte die neue Bundesregierung auf wirkungsstarke Finanzierungsformen setzen, die eigenkapitalschonend sind und auf die Unternehmen im Rahmen ihrer bisherigen Fremdfinanzierung vertraut haben."
Die Handlungsempfehlungen des BDL an eine neue Bundesregierung lesen.
KfW-Studie: Immer mehr Unternehmen im Mittelstand verzichten auf Bankkredite zur Investitionsfinanzierung
Leasing als smarte Alternative und strategisches Unternehmenswerkzeug
Laut einer aktuellen Studie der KfW Research verzichten immer mehr mittelständische Unternehmen auf klassische Bankkredite, um ihre Investitionen zu finanzieren. Die Neigung, einen Kredit aufzunehmen, hat sich laut KfW Research in den vergangenen 20 Jahren nahezu halbiert. Die Gründe sind u. a. der Wunsch nach mehr finanzieller Unabhängigkeit, Stärkung der Bonität, Vermeidung von Schulden, verstärkte Nutzung von Eigenmitteln und zunehmende regulatorische Hürden. Eine Zurückhaltung bei der Nutzung von Krediten könnte sich bremsend auf Transformationsanstrengungen auswirken, warnen die Autoren der Studie.
„Transformationsinvestitionen in Digitalisierung und Nachhaltigkeit brauchen eine flexible Finanzierung", führt Dr. Claudia Conen, Hauptgeschäftsführerin des BDL, aus. Leasing biete sich hier als smarte Lösung und Alternative an:
🔹 Statt hohe einmalige Investitionskosten zu schultern, bleiben Unternehmen mit Leasing finanziell flexibel und schonen ihre Eigenkapitalquote.
🔹 Wettbewerbsfähigkeit sichern: Unternehmen, die nicht investieren, riskieren den Anschluss. Eine zu starke Zurückhaltung könnte die Innovationskraft des Mittelstands bremsen.
🔹 Planbare Kosten, geringeres Risiko: Leasing ermöglicht es, innovative Technologien ohne langfristige Kapitalbindung zu nutzen.
„Leasing ist daher mehr als nur eine Finanzierungsform – es ist ein strategisches Werkzeug für Unternehmen, die zukunftsfähig bleiben wollen", erklärt Conen.
EU-Kommission will Bürokratie abbauen

Politik muss Goldplating unterlassen
Mit den sogenannten Omnibus-Paketen I und II will die Europäische Kommission die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken und Unternehmen entlasten: Der Verwaltungsaufwand soll um 25 Prozent, für KMU sogar um 35 Prozent gesenkt werden. Auch die Leasing-Wirtschaft könnte von diesen Reformen spürbar profitieren. So sehen die Vorschläge unter anderem Änderungen an der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und der CSDDD (Corporate Sustainability Due Diligence Directive) vor. Viele Leasing-Gesellschaften könnten dadurch künftig aus der Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung herausfallen. Stattdessen soll der neue VSME-Standard für freiwillige ESG-Berichterstattung eine praxistaugliche Alternative bieten – ein Schritt zum Abbau bürokratischer Hürden. Auch bei den Sorgfaltspflichten entlang der Lieferkette sind Vereinfachungen geplant, die insbesondere mittelständischen Unternehmen deutlich mehr Luft verschaffen könnten.
Doch bei aller Erleichterung warnt BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen vor „Goldplating“: Immer wieder setze die Bundespolitik europäische Vorgaben nicht nur schneller, sondern auch strenger um – verbunden mit zusätzlichen nationalen Auflagen. Diese überzogene Umsetzungspraxis schwäche den Standort Deutschland und setze insbesondere mittelständische Unternehmen in eine ungünstige Wettbewerbsposition. Ein aktuelles Beispiel ist das deutsche Lieferkettengesetz, das vor der europäischen Regelung in Kraft trat. Und das, obwohl bereits klar war, dass eine EU-Richtlinie folgen würde. Solche nationalen Alleingänge sorgten für Mehrbelastung, ohne dass daraus ein tatsächlicher Mehrwert entsteht.
Die klare Erwartung an die Bundesregierung laute daher: „Keine Übererfüllung von EU-Vorgaben. Deutschland muss nicht Vorreiter um jeden Preis sein, sondern ein verlässlicher, wettbewerbsfähiger Standort in einem europäischen Gleichklang."
3. Forum Nachhaltigkeit des BDL: ESG, Kreislaufwirtschaft und nachhaltige Finanzierung im Fokus

Forum bringt Praxis und Perspektiven zusammen
Nachhaltigkeit entwickelt sich mehr und mehr zum strategischen Erfolgsfaktor für Unternehmen und Finanzdienstleister. Wie Unternehmen ESG-Kriterien wirksam umsetzen und welche Rolle Leasing in einer nachhaltigen Wirtschaft spielen kann, steht im Zentrum des 3. Forums Nachhaltigkeit, zu dem der BDL am 2. Juli 2025 auf den EUREF-Campus Berlin einlädt. Die Veranstaltung bringt Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen und bietet praxisnahe Einblicke in nachhaltige Finanzierung, ESG-Compliance und zukunftsfähige Geschäftsmodelle im Leasing.
In seiner Keynote gibt Prof. Dr. Christian Klein (Universität Kassel) einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Bereich Sustainable Finance. Weitere Themen des Forums sind u.a. ESG in der Finanzregulierung (Olga Wittchen, Deutsche Bundesbank), Biodiversitätsmanagement aus Sicht der Geschäftsführung (Georg Lanfermann, DRSC), Einfluss von ESG-Daten auf die Kreditvergabe an KMU (Michael Sindram, OpenESG) und Chancen der Kreislaufwirtschaft für Leasing-Unternehmen (Philipp Glase, BearingPoint). In verschiedenen Praxis-Workshops können sich die Teilnehmenden über Nachhaltigkeit im Schwerlasttransport, die Dekarbonisierung von KMU und die CO₂-Steuerung und ESG-Risikomanagement informieren. In einer Panel-Diskussion diskutieren Leasing-Experten über ESG-Kriterien in der Leasing-Vergabe.
BDL fordert bessere Finanzierungsbedingungen für Start-ups und Scale-ups
Skalieren statt stagnieren – Leasing kann Scale-ups den nötigen Spielraum geben
Die EU-Kommission beabsichtigt, Wachstumshemmnisse für Start-ups und Scale-ups im EU-Binnenmarkt gezielter zu beseitigen. Dabei sollte insbesondere auf Fragen zu Hindernissen und zu erforderlichen Maßnahmen eingegangen werden. Start-ups und Scale-ups in Europa stehen vor zahlreichen Finanzierungs-, Markt- und Infrastrukturhürden. Der BDL begrüßt diese Initiative und fordert in seiner Stellungnahme insbesondere verbesserte Rahmenbedingungen. Die Integration von Leasing in die Start-up/Scale-up-Förderung wäre ein wirkungsvoller Hebel, um Finanzierungsengpässe zu überbrücken, den Kapitaleinsatz effizient zu skalieren und innovative Gründungsideen mit Absatzfinanzierungspartnern in den Markt zu bringen.
Leasing-Gesellschaften können Scale-ups auf drei Ebenen unterstützen:
- Als Investitionsfinanzierer: Ob IT, Büroausstattung oder Fahrzeuge – Leasing ermöglicht den Zugang zu Betriebsmitteln, ohne die Kreditlinie zu belasten.
- Als Absatzfinanzierer: Für Start-ups mit marktfähigen Produkten wird Leasing zum Türöffner beim Kunden – durch Finanzierungslösungen direkt beim Kauf.
- Als bilanzneutrale Alternative: Leasing gilt nicht als Kredit und schont dadurch wichtige Kennzahlen – ein klarer Vorteil im Gespräch mit Investoren.
Die EU und ihre Mitgliedstaaten sollten daher gezielt auf bilanzneutrale Finanzierungsinstrumente, eine Reduzierung bürokratischer Hürden, eine bessere Vernetzung der Märkte und steuerliche Anreize setzen, um Europa als Innovationsstandort zu stärken.