BDL: EU-Gesetzgebung muss wieder praktikabel werden

Der BDL fordert eine spürbar bessere Rechtsetzung auf EU-Ebene. Neue Regeln entstehen zu oft ohne belastbare Datengrundlage, mit zu kurzen Konsultationen und ohne echte Berücksichtigung der Rückmeldungen aus der Praxis. Das führt zu unnötigen Kosten, Rechtsunsicherheit und wachsender Bürokratie.

Der BDL plädiert für frühzeitige Einbindung betroffener Unternehmen, realistische Fristen und nachvollziehbare Verfahren. Regulierung soll Ziele erreichen, ohne Unternehmen unverhältnismäßig zu belasten. Berichtspflichten müssen sich an tatsächlicher Betroffenheit orientieren. Definitionen müssen klar zwischen Finanz- und Realwirtschaft unterscheiden.

Kernforderung ist eine einfache, transparente und evidenzbasierte Gesetzgebung mit Praxischecks. Nur so bleiben Investitionen, Innovation und Finanzierung in Europa möglich.

 
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