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Optimismus prägt Leasing-Geschäftsklima

Das Geschäftsklima Mobilien-Leasing hellt sich weiter auf. Bei stabiler Geschäftslage blicken die Leasing-Gesellschaften optimistisch in die Zukunft. Die Erwartungen der Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten legten nach April noch einmal deutlich zu.

Damit spiegelt die Leasing-Wirtschaft die aktuell gute Stimmung der Wirtschaft wider. „In den deutschen Chefetagen herrscht Champagnerlaune“, kommentierte ifo-Präsident Clemens Fuest den Ifo-Geschäftsklimaindex, der im Mai auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung gestiegen ist. Auch die Investitionsneigung der Wirtschaft nimmt nach der aktuellen Konjunkturumfrage des DIHK zu, was für gute Stimmung in der Leasing-Wirtschaft sorgt. Starke Impulse kommen vor allem aus der Industrie, wo die Investitionsneigung die größte Dynamik aufweist. Jedoch dominieren nach wie als Investitionsmotiv die Ersatzinvestitionen. Dies deute darauf hin, „dass viele Investitionen   etwa in den Ersatz alter Maschinen – schlichtweg nicht mehr aufgeschoben werden können“, heißt es in der DIHK-Konjunkturumfrage Frühjahr 2017. 

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Ausrüstungsinvestitionen steigen um 2 Prozent

Die deutsche Wirtschaft ist weiter auf Wachstumskurs, meldet das Statistische Bundesamt und veröffentlicht Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im ersten Quartal 2017. Danach kamen Wachstumsimpulse sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Private Konsumausgaben und staatliche Ausgaben stiegen. Ausrüstungsinvestitionen – darunter fallen hauptsächlich Maschinen, Geräte sowie Fahrzeuge – wuchsen um 2,0 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal des Vorjahres. Aufgrund der milden Witterung und der konjunkturellen Lage stiegen auch die Bauinvestitionen deutlich um 4,7 Prozent. Auch der Export an Waren und Dienstleistungen zog im ersten Quartal 2017 mit + 6,6 Prozent deutlich an.

„Das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen lässt hoffen“, kommentiert BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler. „Aber machen wir uns nichts vor. Die Dynamik muss anhalten und noch deutlich stärker werden, um die Investitionslücke in Deutschland nachhaltig zu schließen.“ Auch DIHK-Präsident Eric Schweitzer fordert in einem Gastkommentar im Handelsblatt (24.5.17): "Die nächste Bundesregierung sollte deshalb ihren Koalitionsvertrag als Investitionsvertrag schließen. Dreh- und Angelpunkt für die kommende Legislaturperiode sind aus meiner Sicht drei Handlungsfelder: Investitionen in Individuen, Investitionen in Innovationen und Investitionen in Infrastruktur."

Die Leasing-Wirtschaft verzeichnete im ersten Quartal des Jahres ein Neugeschäftsplus von knapp 10 Prozent und wuchs damit deutlich dynamischer als die gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen. 

Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes

Neugeschäftsentwicklung Mobilien-Leasing

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Leasing-Wirtschaft startet mit einem Plus von 10 Prozent ins Jahr

Die Leasing-Wirtschaft ist hervorragend ins neue Jahr gestartet. Das Neugeschäft im ersten Quartal 2017 wuchs um 10 Prozent. Damit konnten die Leasing-Gesellschaften den Schwung aus dem Rekordjahr 2016 ins neue Jahr mitnehmen. Überdurchschnittlich entwickelte sich das Pkw-Leasing, das in den ersten drei Monaten um 12 Prozent anstieg, das Geschäft mit Nutzfahrzeugen legte um 10 Prozent zu. Das Neugeschäft mit Produktionsmaschinen steigerte sich um rund 5 Prozent und entwickelte sich damit etwas dynamischer als die Auftragseingänge im Maschinenbau in Deutschland. Ein leichtes Minus verzeichnete das Neugeschäft im IT-Leasing, der Rückgang fiel jedoch im Vergleich zu den vorangegangenen Quartalen mit – 1 Prozent moderat aus.

„Auch wenn das Neugeschäft sich hervorragend entwickelt hat, macht uns die Investitionsdynamik Sorgen. Die Unternehmen investieren nach wie vor zu wenig in Deutschland“, kritisiert BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler. Hier müsse die Politik Anreize schaffen, damit Unternehmen am deutschen Standort und nicht im Ausland investieren. Zudem habe sich aufgrund von Digitalisierung und Industrie 4.0 das Innovationstempo stark beschleunigt. „Die Besteuerung der Investitionen muss den verkürzten Innovationszyklen Rechnung tragen. Die AfA-Tabellen müssen überprüft und angepasst werden“, fordert Fittler.

Aktueller Wachstumstrend Mobilien-Leasing

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Der BDL – Vertreter der deutschen Leasing-Wirtschaft

Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung der deutschen Leasing-Wirtschaft, die für ihre Kunden 2016 Investitionen von 64,2 Mrd. Euro (inklusive Mietkauf) realisiert hat. 

Ziel des BDL ist es, Leasing in Deutschland zu fördern und zu schützen – aus Anbieter- wie aus Kundensicht. Rund 160 Leasing-Gesellschaften - vom Mittelständler bis zum internationalen Leasing-Konzern - haben sich im BDL zusammengeschlossen, um sich im Dialog mit Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Belange der Branche und des Produkts einzusetzen.

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Schwerpunktthema:
Leasing-Investitionen in den digitalen Wandel. Zudem umfangreiche Analysen des Leasing-Marktes und der Rahmenbedingungen.

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