Aktuelle Mitteilungen

Die Ausrüstungsinvestitionen sollen im laufenden Jahr nur um 0,7 Prozent steigen, 2020 um 0,5 Prozent. Zu dieser Einschätzung kommen die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer heute veröffentlichten Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2019: Industrie in der Rezession – Wachstumskräfte schwinden. "Wir brauchen dringend Impulse für mehr Investitionen und Innovationen, um den Standort Deutschland attraktiv zu halten", kommentiert Horst Fittler, BDL-Hauptgeschäftsführer, das Herbstgutachten. 

Zur Gemeinschaftsdiagnose

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Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier beabsichtigt mittelständische Unternehmen weiter zu entlasten und zu stärken. Der BDL begrüßt seine gestern in Berlin vorgestellte Mittelstandsstrategie, eine Weiterentwicklung des Ende August vorgestellten Eckpunkte-Papiers. Zur Stärkung des Standorts Deutschland seien steuerliche Anreize für private Investitionen, Wachstum und Beschäftigung erforderlich, heißt es im Stategiepapier.

In einer umfassenden Unternehmensteuerreform soll die Steuerbelastung auf einbehaltene Unternehmensgewinne auf 25 Prozent gesenkt werden. Zudem sollen die bürokratischen Lasten für mittelständische Unternehmen reduziert werden. "Der Bundeswirtschaftsminister betonte gestern die Dringlichkeit zu handeln, um eine Rezession zu vermeiden", kommentiert BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler. Dies können wir nur unterstreichen. Jetzt gilt es, die Maßnahmen schnell umzusetzen. Insbesondere müssen Anreize für mehr Unternehmensinvestitionen gesetzt werden."

Veröffentlichung der Mittelstandsstrategie (PDF)

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Das Leasing-Geschäftsklima hat sich im September weiter abgekühlt. Die Lageeinschätzung und die Erwartungen an die nächsten sechs Monate haben sich im Vergleich zum Vormonat deutlich verschlechtert. Damit lehnt sich die Leasing-Wirtschaft an die Stimmung in der Industrie an, die laut ifo Geschäftsklimaindex weiter abwärts geht.

Während sich die Unternehmen des Dienstleistungssektors zufriedener mit ihrer Geschäftslage zeigen und auch etwas optimistischer auf die nächsten Monate schauen, sind die Werte für die Erwartungen sowie die aktuelle Lageeinschätzung im Verarbeitenden Gewerbe weiter gefallen. Auch im Handel hat das Geschäftsklima laut des Münchener Wirtschaftsforschungsinstituts erneut nachgegeben. Ebenso hat sich die Stimmung unter den deutschen Exporteuren merklich eingetrübt. 

Unternehmen des Dienstleistungssektors stellen die größte Kundengruppe im Leasing-Markt, dicht gefolgt von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. „Dass angesichts der herrschenden Unsicherheit – der Ereignisse in England und der Handelskonflikte – die Unternehmen ihre Investitionspläne auf Eis legen, überrascht leider nicht“, erklärt BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler das Geschäftsklima. Ökonomen geben aufgrund der positiven Entwicklung im Dienstleistungssektor keine grundlegende Entwarnung für die deutsche Wirtschaft. Die Grundtendenz sei weiter abwärts gerichtet. 

Zum Geschäftsklima Mobilien-Leasing

Zum ifo Geschäftsklimaindex

Zu den ifo Exporterwartungen 

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Der BDL – Vertreter der deutschen Leasing-Wirtschaft

Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung der deutschen Leasing-Wirtschaft, die jährlich Investitionen in Höhe von rund 70 Mrd. Euro für ihre Kunden realisiert. Aktuell sind dies 52 Prozent aller außenfinanzierten Investitionen.  

Ziel des BDL ist es, Leasing in Deutschland zu fördern und zu schützen – aus Anbieter- wie aus Kundensicht. 150 Leasing-Gesellschaften haben sich im BDL zusammengeschlossen, um sich im Dialog mit Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Belange der Branche und des Produkts einzusetzen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Leasing-Marktvolumens. 

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