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Nach dem Anstieg des Klimas im April hat sich das Geschäftsklima Mobilien-Leasing im Mai wieder abgekühlt. Die Leasing-Gesellschaften schätzen ihre aktuelle Lage deutlich schlechter ein und blicken auch pessimistischer in die nächsten sechs Monate.

Das Geschäftsklima Mobilien-Leasing spiegelt damit die Stimmung in der Gesamtwirtschaft wider, die laut ifo Geschäftsklimaindex im Mai weiter nachgelassen hat. Während der Ausblick auf das nächste halbe Jahr unverändert blieb, schätzten die Unternehmenslenker die aktuelle Lage deutlich schlechter ein. „Der deutschen Konjunktur fehlt es weiterhin an Schwung“, kommentiert das ifo Institut. „Und wo Schwung und Optimismus fehlen, wird auch nicht investiert“, erklärt BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler. 

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Mit einem starken Neugeschäftswachstum von 13 Prozent (inkl. Mietkauf) ist die Leasing-Wirtschaft gut ins Jahr gestartet. Treiber der Entwicklung war vor allem das Pkw-Leasing, dessen Neugeschäft im Vergleich zum 1. Quartal 2018 um 17 Prozent stieg.

Das Nutzfahrzeugleasing steigerte sich ebenfalls um +8 Prozent. Das Segment Büromaschinen und IT bleibt weiter auf Wachstumskurs (+6 Prozent). Auch alle anderen Segmente wuchsen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nur das Neugeschäft des Segments Produktionsmaschinen verzeichnete in den ersten drei Monaten des Jahres einen Rückgang (-7 Prozent).

Im 1. Quartal 2019 lag die Zahl der Zulassungen neuer Pkw nach Angaben des Kraftfahrbundesamtes und des VDA fast auf Vorjahresniveau (+0,2 Prozent). Dabei stand einem deutlichen Rückgang der privaten Neuzulassungen (-8,3 Prozent) ein spürbares Wachstum bei den gewerblichen Neuzulassungen (+4,4 Prozent) gegenüber. „Die Leasing-Gesellschaften haben von dieser Entwicklung überdurchschnittlich profitieren können“, führt BDL-Hauptgeschäftsführer Horst Fittler aus. „Mit einem Plus von 8 Prozent lag die Zahl der geleasten Fahrzeuge deutlich über dem Vorjahresquartal.“ Fittler führt das überdurchschnittliche Wachstum beim Fahrzeugleasing einerseits auf Nachholeffekte aufgrund des WLTP-bedingten Beschaffungsstaus im zweiten Halbjahr 2018 und andererseits auf Basiseffekte zurück. Das Fahrzeugleasing im Vergleichsquartal 2018 sei mit -1 Prozent ausgesprochen schwach gewesen.

„Der Rückgang beim Maschinenleasing spiegelt die gedämpfte Stimmung im Maschinenbau und die sich insgesamt abschwächende Konjunktur wider“, kommentiert der BDL-Hauptgeschäftsführer. Der deutschen Wirtschaft machen die internationalen Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und Unsicherheiten über das künftige Verhältnis zwischen Großbritannien und der Europäischen Union weiterhin schwer zu schaffen. 

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Ein Filmbericht informiert über die 9. Fachtagung Leasing & Kreditwirtschaft, die am 12. April 2019 in Berlin stattfand: Vorträge, Podiumsdiskussion und Interviews. Hier anschauen.

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Der BDL – Vertreter der deutschen Leasing-Wirtschaft

Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung der deutschen Leasing-Wirtschaft, die jährlich Investitionen in Höhe von rund 70 Mrd. Euro für ihre Kunden realisiert. Aktuell sind dies 52 Prozent aller außenfinanzierten Investitionen.  

Ziel des BDL ist es, Leasing in Deutschland zu fördern und zu schützen – aus Anbieter- wie aus Kundensicht. 150 Leasing-Gesellschaften haben sich im BDL zusammengeschlossen, um sich im Dialog mit Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Belange der Branche und des Produkts einzusetzen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Leasing-Marktvolumens. 

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