Aktuelle Mitteilungen

2. BDL-Forum Digitalisierung

Der BDL lädt am Dienstag, 17. Oktober 2017 nach Berlin zum 2. BDL-Forum Digitalisierung ein, um den digitalen Wandel und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Leasing-Branche zu diskutieren. Die Veranstaltung gliedert sich in zwei Teile: Am Vormittag geben Vorträge und Fallbeispiele Anregungen für eigene Digitalisierungsprojekte. Am Nachmittag sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgefordert, selbst aktiv zu werden. Dazu bietet das 2. BDL-Forum Digitalisierung einen „Themenmarktplatz“ mit Workshops zu acht Themen an, von denen jeder Teilnehmer zwei besuchen kann.

Das Forum richtet sich primär an Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter aus Organisations- und IT-Abteilungen in Leasing-Unternehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 149,-- Euro. Die Anmeldung ist bis zum 6. Oktober 2017 möglich.

Zu Programm und Anmeldung

Zum Filmbericht: 1. BDL-Forum Digitalisierung 2016

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„Grundidee des Leasing erfährt in diesen Zeiten Renaissance“

BDL-Präsident Kai Ostermann spricht im Interview mit der Fachzeitschrift FLF – Finanzierung, Leasing, Factoring über aktuelle Herausforderungen der Leasing-Wirtschaft, u.a. die Digitalisierung der Branche, Anforderungen der Regulierung, Refinanzierung und Nachwuchsförderung. Zudem führt er die BDL-Zukunftsstrategie „Leasing2020“ aus, die im Kern die Positionierung der Leasing-Wirtschaft als mittelständisch mit Nähe zur Realwirtschaft vorsieht. Mit Blick auf die Bundestagswahl am 24. September bestärkt er die Verbandsforderungen nach Investitions- und Innovationsförderung sowie einer angemessenen Regulierung. 

Im Interview kritisiert der BDL-Präsident die Niedrigzinspolitik, die bei guter Leasing-Neugeschäftsentwicklung zu anhaltendem Ertragsdruck führe. Dem versuchten die Leasing-Gesellschaften durch Standardisierung und Digitalisierung auf der Kostenseite entgegenzuwirken. Mittelfristig geht er von einer Veränderung der Situation an der Zinsfront aus.

Leasing und Digitalisierung

Der Digitalisierung misst Ostermann große Bedeutung als Innovationstreiber bei - auf Seiten der Leasing-Gesellschaften, die digitale Geschäftsmodelle und Vertriebskanäle entwickeln, und auf Seiten der Leasing-Kunden, wo neue Märkte entstehen. Die Branche habe in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sich auf neue Märkte und Innovationen einstellen kann. „Die ersten IT-Objekte in Deutschland – Großrechner – waren Leasing-Objekte. Leasing-Gesellschaften haben sich mit ihren Geschäftsmodellen schon immer an Absatzmärkten, Objekten und Branchen ausgerichtet. Insoweit ist die Leasing-Branche gut darauf eingestellt“, urteilt der BDL-Präsident. Beim Thema Digitalisierung liegt die Frage nach dem Umgang mit Fintechs nahe. Ostermann sieht diese nicht als Konkurrenten der Branche, sondern eher als mögliche Partner: „Die meisten Fintechs haben bisher aus der Wertschöpfungskette ein Element herausgenommen und dieses Element mit moderner Technologie kundenfreundlicher gestaltet. Allerdings reicht ein Teilstück nicht aus, gerade in unserem hoch regulierten Markt, einen großen Mehrwert zu erzielen. Daher spricht einiges für Kooperationen.“

Angemessene Regulierung

Gegenüber einer neuen Bundesregierung bekräftigt Ostermann die Forderungen des BDL nach einer verstärkten Investitions- und Innovationsförderung in Deutschland sowie einer angemessenen Regulierung, die der mittelständischen Struktur der Leasing-Branche Rechnung trägt. „Wir sind deutlich kleiner als Banken und wir sind wesentlich risikoärmer und weniger komplex. Wenn man also für kleinere Kreditinstitute Erleichterungen schaffen will, muss man bei den Leasing-Gesellschaften, die im Schnitt noch viel kleiner sind und weniger Risikogehalt haben, erst recht anpassen“, nimmt der BDL-Präsident Bezug auf Diskussionen, kleinere, regionale Kreditinstitute bei einer Reihe von Regulierungsanforderungen zu entlasten. Für Leasing-Gesellschaften wünscht er sich konkrete Erleichterungen zum Beispiel bei Meldeumfängen. „Oder müssen Leasing-Gesellschaften tatsächlich einer Institutsvergütungsverordnung unterliegen? Dies tun sie im Übrigen nur in Deutschland – mit all den Dokumentationspflichten“, kritisiert er.

Deutsche Wirtschaft braucht mittelständische Finanzwirtschaft

Die Erhaltung der mittelständischen Struktur der Leasing-Branche sei jedoch nicht nur Selbstzweck: „Ich bin der festen Überzeugung, dass die deutsche Wirtschaft, mittelständisch geprägt, auch eine mittelständische Finanzwirtschaft braucht“, betont der BDL-Präsident im Interview. Das bedeutete nicht, dass es in Deutschland nicht auch die ganz Großen geben muss: „Deutschland braucht diese Mischung, dazu zählen kleinere Kreditinstitute wie Sparkassen oder Volksbanken, aber auch Leasing-Gesellschaften. Es sind eher die kleineren Finanzdienstleister, die abseits des Kapitalmarktgeschäfts mit all seinen Volatilitäten unterwegs sind. Sie tragen zur Stabilisierung bei und sind gerade für Mittelständler als langfristig orientierter Sparringspartner sehr wichtig.“

Leasing ist nach wie vor zeitgemäßes Produkt 

Zum Abschluss des Interviews zeigt sich Ostermann optimistisch, dass die Leasing-Wirtschaft mit ihrem nach wie vor zeitgemäßen Produkt alle Herausforderungen meistern werde: „Die Grundidee des Leasing – Nutzen zählt, weniger das Eigentum – passt in die neue Welt einer Sharing Economy mit serviceorientierten Ansätzen und Cloud-Lösungen. Der Grundgedanke erfährt dadurch vielleicht sogar noch eine Renaissance.“

Das Interview mit dem BDL-Präsidenten in der FLF lesen

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Leasing-Geschäftsklima: weiterhin positive Entwicklung

Das Geschäftsklima Mobilien-Leasing hat sich im August weiter verbessert und zeigt den dritten Monat in Folge aufwärts. Bei stabilen Erwartungen an die Geschäftsentwicklung in den nächsten sechs Monaten beurteilen die Leasing-Gesellschaften die aktuelle Lage deutlich besser als im Vormonat.

Das ifo Institut errechnet das Geschäftsklima Mobilien-Leasing aus den Meldungen der Leasing-Gesellschaften zur gegenwärtigen und der in den nächsten sechs Monaten erwarteten Geschäftslage.

Zum Geschäftsklima Mobilien-Leasing

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Der BDL – Vertreter der deutschen Leasing-Wirtschaft

Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung der deutschen Leasing-Wirtschaft, die für ihre Kunden 2016 Investitionen von 64,2 Mrd. Euro (inklusive Mietkauf) realisiert hat. 

Ziel des BDL ist es, Leasing in Deutschland zu fördern und zu schützen – aus Anbieter- wie aus Kundensicht. 156 Leasing-Gesellschaften haben sich im BDL zusammengeschlossen, um sich im Dialog mit Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Belange der Branche und des Produkts einzusetzen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Leasing-Marktvolumens. 

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BDL-Jahresbericht 2017

Schwerpunktthema:
Digitale Aufbruchstimmung in der Leasing-Wirtschaft. Zudem umfangreiche Analysen des Marktes und der Rahmenbedingungen.

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