Aktuelle Mitteilungen

CVO Barometer: Leasing mit KM-Vertrag beliebt wie noch nie

Fast die Hälfte (47 Prozent) aller Fuhrparkmanager von Unternehmen in Deutschland setzen auf KM-Leasing zur Finanzierung ihres Fuhrparks, 17 % nutzen Restwertverträgen. Mit 64 Prozent ist Leasing  die am häufigsten genutzte Investitionsform für Fahrzeuge in Deutschland. Dies ist das Ergebnis des aktuellen CVO Fuhrpark-Barometers 2017. Bei allen Unternehmensgrößen hat die Beliebtheit des KM-Vertrages seit 2013 deutlich zugenommen. Bei keinen und mittleren Unternehmen um 13 Prozentpunkte, bei großen und sehr großen um 18 Prozentpunkte.

60 Prozent nutzen ergänzend zum KM-Vertrag von Leasing-Gesellschaften angebotene Services. Dagegen zeigen sich die Fuhrparkmanager in Deutschland im europäischen Vergleich eher zurückhaltend, was die Nutzung alternativer Mobilitätslösungen betrifft. Nur jeder vierte Verantwortliche in Deutschland (26 Prozent) überlegt, Carsharing, Fahrgemeinschaften oder ein Mobilitätsbudget in den kommenden drei Jahren in seinem Unternehmen einzuführen. Aus gesamteuropäischer Sicht ist es fast jeder zweite Flottenmanager (45 Prozent). Mit der Größe des Fuhrparks steigt jedoch die Nutzung von Alternativen. „Kaum ein Unterschied zwischen Deutschland und Gesamteuropa besteht bei der Frage, ob es denkbar wäre, dass alternative Mobilitätsansätze den klassischen Fuhrpark komplett ablösen. Flottenmanager schließen dies gegenwärtig nahezu geschlossen aus. Einzig in Unternehmen ab 1.000 Mitarbeitern sieht man hierfür eine gewisse Wahrscheinlichkeit“, heißt es in der Veröffentlichung zur Studie. Auch für Telematik besteht in deutschen Fuhrparks noch Entwicklungspotenzial. Diese Technologie wird vor allem von sehr großen Unternehmen genutzt. In Deutschland setzen nur acht Prozent der Fuhrparkverantwortlichen Telematik für ihren Fuhrpark ein,  auf gesamteuropäischer Ebene sind es 20 Prozent.

Für das CVO Fuhrpark-Barometer 2017 wurden im Auftrag von Arval Deutschland im Januar und Februar 2017 3.632 Fuhrparkentscheider in zwölf europäischen Ländern sowie der Türkei befragt – davon 300 in Deutschland. Die gesamte Studie kann kostenlos unter www.arval.de angefordert werden.

Erfahren Sie mehr...

Leasing-Neugeschäft steigt um 7,5 Prozent im 1. Halbjahr

Berlin, 2. August 2017 – Die Leasing-Wirtschaft konnte ihr Neugeschäft mit Ausrüstungsgütern im ersten Halbjahr um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern. „Nach dem Rekordjahr 2016 wuchs das Neugeschäft der Branche in den ersten sechs Monaten nochmals deutlich an“, führt Horst Fittler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL), aus. Nach einem Plus von zehn Prozent im ersten Quartal 2017 stieg das Neugeschäft im zweiten Quartal um sechs Prozent.

„Mit dem Wachstum können wir zufrieden sein“, erklärt der BDL-Hauptgeschäftsführer. „Noch zufriedener wären die Gesellschaften, wenn die Erträge vergleichbar wachsen würden. Die Niedrigzinspolitik dämpft jedoch die Freude an den Rekordzahlen.“ Ebenfalls unzufrieden zeigt sich die Branche über die Entwicklung der Ausrüstungsinvestitionen in Deutschland. Zwar wachsen die Investitionen der Unternehmen und der öffentlichen Hand, aber nicht so dynamisch wie es aus früheren Phasen, mit einer ähnlich guten konjunkturellen Entwicklung, zu erwarten war. Auch für das laufende Jahr wird nur mit einem moderaten Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen um die zwei Prozent gerechnet. „Das prognostizierte Wachstum reicht nicht aus, um das über Jahre angestaute Investitionsdefizit auszugleichen. Damit wurde das Ziel der Niedrigzinspolitik, die Investitionsdynamik nachhaltig anzukurbeln, verfehlt“, kritisiert Fittler. „Die deutsche Wirtschaft braucht stattdessen gezielte positive Anreize für mehr Investitionen.“ Der BDL habe der Regierung wiederholt Maßnahmen vorgeschlagen, die von einer Anpassung der Abschreibungszeiten an die tatsächlichen, verkürzten Technologiezyklen bis zur Wiedereinführung der degressiven AfA reichen.

Überdurchschnittliche Steigerung bei Fahrzeugen

Treiber des Wachstums im laufenden Jahr ist weiterhin das Fahrzeugleasing. Das Neugeschäft des stärksten Segments, des Pkw-Leasing, stieg im ersten Halbjahr um 9,5 Prozent überdurchschnittlich stark; das Nutzfahrzeug-Geschäft wuchs um 7,5 Prozent. Unterdurchschnittlich entwickelte sich dagegen das Maschinenleasing (+ 2 Prozent). „Im Vergleichszeitraum 2016 war das Neugeschäft mit Maschinen außergewöhnlich stark. Es war klar, dass es schwierig wird, hier noch deutliches Wachstum draufzusatteln. Zumal die Auftragseingänge im Maschinenbau im Inland im ersten Halbjahr nur um ein Prozent gewachsen sind.“ Das IT-Leasing stagnierte (+ 0,5 Prozent) im ersten Halbjahr. „Im zweiten Quartal steigerte sich das Neugeschäft um zwei Prozent. Wir werten dies als positives Signal für das IT-Leasing“, beurteilt Fittler.

Erfahren Sie mehr...

BDL-Jahresbericht "Leasing 2017" online veröffentlicht

Der Jahresbericht des BDL „Leasing 2017“ widmet sich im Schwerpunkt dem Thema „Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels für die Leasing-Wirtschaft“ und wird durch zahlreiche Statements aus der Branche veranschaulicht. Der Bericht ist online auf der BDL-Website unter jahresbericht.leasingverband.de veröffentlicht.

Der Titel wird ergänzt durch einen allgemeinen Bericht über die Bedeutung des Leasing für die Volkswirtschaft und den Mittelstand. Die Rubrik „Leasing-Markt und Umfeld“ beschreibt aktuelle Themen, die die Branche derzeit beschäftigen. Unter der Rubrik „Der BDL“ werden der Verband und seine Mitglieder vorgestellt. Zudem spricht BDL-Präsident Kai Ostermann über die Schwerpunkte künftiger Verbandsarbeit. Der Europaabgeordnete Othmar Karas widmet seinen Gastkommentar der Investitionsförderung in Europa.

Eine gekürzte Version des Jahresberichts wurde als Broschüre veröffentlicht. Eine PDF-Datei steht zum Download oder als online blätterbare Version auf der BDL-Website im Mediacenter zur Verfügung, ebenfalls ist dort ein Fact Sheet zum Leasing-Markt verfügbar. 

Erfahren Sie mehr...

Der BDL – Vertreter der deutschen Leasing-Wirtschaft

Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen (BDL) mit Sitz in Berlin ist die Interessenvertretung der deutschen Leasing-Wirtschaft, die für ihre Kunden 2016 Investitionen von 64,2 Mrd. Euro (inklusive Mietkauf) realisiert hat. 

Ziel des BDL ist es, Leasing in Deutschland zu fördern und zu schützen – aus Anbieter- wie aus Kundensicht. 156 Leasing-Gesellschaften haben sich im BDL zusammengeschlossen, um sich im Dialog mit Gesetzgeber, Verwaltung und Öffentlichkeit für die Belange der Branche und des Produkts einzusetzen. Sie repräsentieren rund 90 Prozent des Leasing-Marktvolumens. 

Erfahren Sie mehr

Das könnte Sie auch interessieren

BDL-Jahresbericht 2017

Schwerpunktthema:
Digitale Aufbruchstimmung in der Leasing-Wirtschaft. Zudem umfangreiche Analysen des Marktes und der Rahmenbedingungen.

Zum Jahresbericht 2017