BDL aktuell – Ausgabe November 2025

Informationen rund um die Leasing-Wirtschaft für BDL-Mitglieder


Leasing konkret

REGULATORIK & AUFSICHT

BaFin veröffentlicht finales Fit-and-Proper-Rundschreiben

Die BaFin hat das neue Fit & Proper-Rundschreiben (FAP) verabschiedet. Es ersetzt die bisherigen Merkblätter zu Mitgliedern der Geschäftsleitung sowie von Verwaltungs- und Aufsichtsorganen nach KWG. Gegenüber dem Entwurf wurden im Wesentlichen redaktionelle Anpassungen vorgenommen.

Inhaltlich relevant sind zwei Änderungen. Fehlende Erfahrung im nationalen oder europäischen Aufsichtsrecht kann künftig durch passende Fortbildungen oder eine mindestens sechsmonatige Tätigkeit in einem deutschen oder europäischen Institut nachgewiesen werden. Zudem gilt bei einem Wechsel von der Geschäftsleitung in den Vorsitz eines Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans eine zweijährige Karenzzeit.

Die im Konsultationsprozess geforderte stärkere Konkretisierung der Anforderungen nach Größe und Komplexität der Institute wurde nicht aufgegriffen.

Weitere Informationen im Rundschreiben 

NACHHALTIGKEIT & BERICHTERSTATTUNG

Nachhaltigkeitsberichterstattung: Omnibus I geht in die Trilog-Verhandlungen

Das Europäische Parlament hat am 13. November 2025 seine Position zum Omnibus-I-Paket zur Vereinfachung von CSRD und CSDDD beschlossen. Am 18. November haben die Trilog-Verhandlungen begonnen, mit Abschlussziel noch 2025.

Zentral ist die Frage, welche Unternehmen künftig berichtspflichtig sind. Kommission, Rat und Parlament schlagen deutlich unterschiedliche Schwellenwerte vor. Die Parlamentslinie – 1.750 Beschäftigte und 450 Mio. Euro Umsatz sowie zusätzliche Ausnahmen – würde den Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen um mehr als 90 Prozent verkleinern. Das entlastet Unternehmen, erschwert Finanzinstituten aber den Zugang zu ESG-Daten.

Der Auftrag an die EU-Kommission zur Entwicklung sektorspezifischer ESRS-Standards soll entfallen. Stattdessen stehen unverbindliche Leitlinien zur Debatte. Das Parlament regt zudem ein kostenloses EU-Portal zur Nachhaltigkeitsberichterstattung an.

Weitere Informationen im Rundschreiben

Quick Fix im EU-Amtsblatt veröffentlicht

Am 10. November 2025 wurde der „Quick Fix“ veröffentlicht. Die Verordnung (EU) 2025/1416 verlängert Übergangsregelungen einzelner ESRS-Angaben für 2025 und 2026. Die veröffentlichten Inhalte entsprechen dem Vorschlag der EU-Kommission. 

Weitere Informationen im Rundschreiben

EU-Taxonomie: Kommission plant Überarbeitung der Klima- und Umweltvorgaben

Die EU-Kommission reagiert auf Kritik aus der Wirtschaft an den delegierten Rechtsakten zur Klima- und Umwelttaxonomie. Unternehmen bemängeln komplexe Anforderungen, Unstimmigkeiten und Rechtsunsicherheiten durch mangelnde Abstimmung mit anderen Regelwerken. Die Kommission kündigt deshalb eine Überarbeitung an.

Zum Auftakt wurde eine Initiative gestartet, in der Stakeholder Stellung nehmen und konkrete Änderungsvorschläge einreichen können. Im Fokus stehen die technischen Bewertungskriterien, insbesondere zur Prüfung der „Vermeidung erheblicher Beeinträchtigungen“, der Konformitätsnachweis, Definitionen und Verweise auf andere EU-Vorschriften. Der BDL wird eine Stellungnahme dazu abgeben. 

Weitere Informationen im Rundschreiben

BILANZIERUNG & STEUERN

Lohnsteuerliche Vorgaben zum Laden von E-Fahrzeugen

Das Bundesfinanzministerium hat am 11. November 2025 aktualisierte Regeln zur lohnsteuerlichen Behandlung des Ladens von Elektro- und Hybridfahrzeugen veröffentlicht. Das Schreiben ersetzt die Fassung von 2020 und ist für Leasing-Gesellschaften und Flottenkunden relevant, wenn Arbeitnehmer Ladevorteile erhalten oder Stromkosten erstattet bekommen.

Wesentliche Punkte: Die Definition der begünstigten Elektrofahrzeuge wurde angepasst. Die Steuerbefreiung umfasst dauerhaft auch Elektrofahrräder, selbst wenn sie rechtlich nicht als Kraftfahrzeuge gelten. Zudem wird der Anwendungsbereich auf Ladeinfrastruktur erweitert, die von Dritten für Arbeitgeber betrieben wird.

Die bisherigen Monatspauschalen für den steuerfreien Auslagenersatz nach § 3 Nr. 50 EStG entfallen. Stattdessen gelten ab 1. Januar 2026 neue Vorgaben zur Ermittlung der Strommengen bei Nutzung privater Ladepunkte, unter anderem über separate Stromzähler und pauschale Preisansätze. Da es keine Übergangsregelung gibt, dürfte kurzfristiger Anpassungsbedarf bei Prozessen und Abrechnungen entstehen.

Weitere Informationen im Rundschreiben 

Leasing in der Politik

Finanzierungsmix vom Bundesfinanzministerium gefordert

BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen tauschte sich auf einer Commerzbank-Veranstaltung mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Michael Schrodi (BMF) aus und wies ihn auf das Potenzial von Leasing in zentralen Zukunftsfeldern hin. Dazu zählen Infrastruktur, erneuerbare Energien und die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands. Die Branche finanziert längst weit mehr als Fahrzeuge und ist in vielen Transformationsbereichen aktiv.

Damit Leasing seine Wirkung entfalten kann, braucht es passende Rahmenbedingungen, appellierte Dr. Conen. KfW-Programme sollten den etablierten Finanzierungsmix der Unternehmen berücksichtigen und unter Beteiligung der Wirtschaft konzipiert werden. Wer Transformation ernst meint, muss auch die dafür geeigneten Instrumente öffnen.

Betrugsrisiken im Blick: Leasing setzt auf Präventionsmodelle

Leasing-Gesellschaften stellen sich den wachsenden Anforderungen der Geldwäscheprävention. Sie finanzieren Investitionen, erfüllen regulatorische Vorgaben und prüfen die Bonität ihrer Kunden sorgfältig. Ein zentraler Baustein dabei ist die Zusammenarbeit mit Wirtschaftsauskunfteien wie der SCHUFA. Deren Daten unterstützen bei der Risikobewertung und tragen dazu bei, Betrugsversuche frühzeitig zu identifizieren.

Bei der 47. Sitzung des Verbandsbeirats der SCHUFA am 18. November 2025 beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken stand der Austausch über aktuelle Herausforderungen im Vordergrund. BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen brachte als Mitglied des Verbandsbeirats die Sicht der Leasing-Branche ein. Ziel bleibt, Vertrauen zu stärken, Risiken zu begrenzen und nachhaltiges Wachstum zu sichern. Lösungsansätze der Wirtschaftsauskunfteien müssen in der Praxis leicht umsetzbar sein.

Auf dem Foto: Dr. Felix Lowinski (SCHUFA), Stephan Jansen (Verband Deutscher Bürgschaftsbanken), Dr. Heinz-Jürgen Tischbein (BVR) und Dr. Claudia Conen.

Schnelleres Handeln für den Mittelstand gefordert

Beim jährlichen Beiratstreffen des Verbands Deutscher Bürgschaftsbanken am 11. November 2025 mit Vertretern von Sparkassen, Banken, Beteiligungskapital, Handwerk, Industrie- und Handelskammern sowie weiteren Wirtschaftsverbänden appellierte die Runde an die Politik: Maßnahmen zur Stärkung des Mittelstands dürfen nicht länger verzögert werden.

Herausforderungen und Handlungsoptionen sind umfassend analysiert, doch die Umsetzung bleibt aus. Der Mittelstand steht unter branchenübergreifendem Druck. Die Investitionsbereitschaft ist auf einem Tiefstand, obwohl Investitionen notwendig wären, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

In diesem Umfeld braucht es verlässliche Finanzierungspartner, betonte Dr. Claudia Conen beim Beiratstreffen. Die Leasing-Branche kann Unternehmen unterstützen, trotz Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben und notwendige Investitionen zu realisieren.

EU-Debatte zur Zukunft der Automobilzulieferer: Wettbewerbsfähigkeit unter Druck

Beim PKM Europe-Frühstück im Europäischen Parlament stand die Frage im Mittelpunkt, wie Europas Automobilzulieferindustrie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern kann. Vertreter der Branche, Rico Chmelik (Automotive Thüringen) und Benjamin Krieger (CLEPA), diskutierten mit den Europaabgeordneten Marion Walsmann, Markus Ferber, Sabine Verheyen, Jens Gieseke und Prof. Dr. Angelika Niebler (Foto). Für den BDL nahm Anja Gruhn an dem Austausch teil.

Die Diskussion machte mehrere Trends deutlich. Das klassische Eigentumsmodell verliert an Bedeutung, nutzungsbasierte Ansätze gewinnen an Gewicht. Zudem wurde mehr technologische Offenheit gefordert – von Batterietechnologien bis zu alternativen Kraftstoffen – statt starrer regulatorischer Vorgaben. Wettbewerbsfähigkeit hängt nach Einschätzung der Gesprächspartner zunehmend vom lokalen Wertschöpfungsanteil und einer stärkeren Nachfrage nach Elektrofahrzeugen ab.

Im Blick steht auch der 10. Dezember, an dem die EU-Kommission Vorschläge zur Revision der CO₂-Ziele für Hersteller und Vorgaben für Unternehmensflotten vorlegen will. Das Impact Assessment läuft noch, unterschiedliche Ansätze werden geprüft. Aus den Reihen der EVP kam ein klares Signal gegen verbindliche Quoten. Anja Gruhn unterstrich, dass der BDL Quoten im Leasing ablehnt. Leasing-Gesellschaften finanzieren Flotten, sie entscheiden nicht über die Fahrzeugmodelle – diese Wahl liege bei den Kunden.

Dr. Conen eröffnete Leasing Life Conference und skizzierte Besonderheiten des deutschen Markts

BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen begrüßte die internationale Leasing-Branche zur 22. Leasing Life Conference & Awards 2025 in Berlin. In ihrer Welcome Address stellte sie die Besonderheiten des deutschen Markts und der mittelständisch geprägten Leasing-Wirtschaft heraus. Sie betonte zudem die Bedeutung von Leasing für Investitionen und Transformation – gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten. 

Die Agenda der Konferenz machte deutlich, wie stark sich die Leasing-Branche verändert. Im Mittelpunkt standen Nachhaltigkeit und Lebenszyklusstrategien, der Einsatz von KI und digitalen Technologien, kundenorientierte und zirkuläre Geschäftsmodelle sowie Einblicke in Basel IV, ergänzt durch Impulse zur Entwicklung im Gesundheitssektor. Den Abschluss bildete eine Führungskräfterunde zur Frage, wie Transformation beschleunigt werden kann.

Leasing-Markt – Zahlen und Fakten

ifo Geschäftsklima November: Leasing-Branche optimistischer, Gesamttrend verhalten

Der ifo Geschäftsklimaindex für die Leasing-Gesellschaften ist im November auf 12,4 Punkte gestiegen, nach 9,8 Punkten im Oktober. Ausschlaggebend waren eine nochmals bessere Lageeinschätzung mit 26,4 Punkten sowie ein deutlich weniger pessimistischer Ausblick. Die Erwartungskomponente kletterte von -3,5 auf -0,7 Punkte und liegt damit nur noch knapp im negativen Bereich. Insgesamt hat sich die Stimmung spürbar aufgehellt. Die Branche schaut weitgehend ausgeglichen auf die nächsten sechs Monate. Das ifo Geschäftsklima der Gesamtwirtschaft blieb hingegen nahezu unverändert. Der Index sank leicht, vor allem wegen pessimistischerer Erwartungen, während die aktuelle Lage minimal besser bewertet wurde. Ein Stimmungsumschwung ist in der deutschen Wirtschaft nicht erkennbar.

Zum ifo Geschäftsklima Leasing 

Leasing in den Medien

Handelsblatt: Leasing-Anbieter punkten mit Kundennähe

Im Handelsblatt-Ranking „Deutschlands beste Leasing-Anbieter 2025“ erreichen sowohl große Leasing-Gesellschaften als auch mittelständische Spezialisten Spitzenbewertungen. Für den BDL ist das ein Signal für die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der Branche. Dr. Claudia Conen betonte im Handelsblatt, Leasing sei ein strategisches Finanzierungsinstrument der modernen Wirtschaft.

Die Ergebnisse zeigen, dass Marktbreite und Spezialisierung nebeneinander erfolgreich sind – vom Familienunternehmen bis zum Konzern. Entscheidend bleibt die Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden. Die Leasing-Wirtschaft spiegelt damit die Vielfalt der deutschen Unternehmenslandschaft wider.

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Rückblick auf die 49. Mitgliederversammlung

Volles Haus in Stuttgart – Mehr als 200 Vertreterinnen und Vertreter der Branche trafen sich am 13. November 2025 zur 49. Mitgliederversammlung des BDL. Präsident Kai Ostermann skizzierte ein schwieriges Umfeld: rückläufige Auftragseingänge, verhaltene Investitionen und strukturelle Probleme der deutschen Wirtschaft. Leasing kann die Investitionsbereitschaft der Unternehmen fördern, aber nicht gegen den Trend wenden. Sein Appell an die Politik: Umsetzung von Strukturreformen – und das mit Tempo. BDL-Hauptgeschäftsführerin Dr. Claudia Conen berichtete über neue fachliche Schwerpunkte und kündigte Leitfäden unter anderem zur DORA-Umsetzung und zur Betrugsprävention an. Der Verband zählt inzwischen 233 Mitgliedsunternehmen.

Zwei politische Perspektiven gaben der Versammlung den Rahmen. Journalist Dr. Peter Frey warnte vor den globalen Folgen einer zweiten Amtszeit Donald Trumps und plädierte für mehr europäische Eigenständigkeit. Rainer Wieland, Vizepräsident des Europäischen Parlaments a.D., forderte ein stärkeres europäisches Selbstbewusstsein, weniger Bürokratie und strategische Investitionen, um im globalen Machtgefüge nicht zum Zuschauer zu werden.

Aus regionaler Sicht beschrieb Dr. Susanne Herre, Hauptgeschäftsführerin der IHK Region Stuttgart, den tiefen Strukturwandel in der Industrieregion Stuttgart. Unternehmen fahren Investitionen zurück und sehen hohe Risiken – ein Umfeld, das stabile Rahmenbedingungen umso wichtiger macht.

Im sicherheitspolitischen Teil der Agenda zeigte Dr. Patrick Neuhaus, dass Leasing im Verteidigungssektor Geschwindigkeit schaffen kann, weil Verfügbarkeit im entscheidenden Moment zählt. In der anschließenden Diskussion wurde betont, dass die Besonderheiten des Leasing mit Services und Beratung stärker in Wirtschaftlichkeitsbewertungen einfließen müssen.

Zum Bericht über die 49. Mitgliederversammlung

Dr. Hubertus Mersmann neu im Vorstand, Uwe Hildinger wird Vizepräsident

Der BDL hat auf seiner 49. Mitgliederversammlung am 13. November 2025 in Stuttgart Personalwechsel im Vorstand vollzogen. Die Delegierten wählten Dr. Hubertus Mersmann, Geschäftsführer der abcfinance GmbH (Foto links unten), einstimmig als neues Mitglied in den Verbandsvorstand. Ebenfalls einstimmig fiel die Wahl von Uwe Hildinger, CEO der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH (Foto links oben), zum Vizepräsidenten des BDL aus. 

Die Nachwahlen wurden notwendig, nachdem Olaf Meyer, Geschäftsführer Siemens Finance & Leasing GmbH, aus dem Vorstand ausgeschieden war. Präsident Kai Ostermann würdigte die langjährigen Verdienste Meyers um den Verband und die Leasing-Branche und dankte ihm für sein engagiertes Wirken. Zugleich sprach er ihm seine besten Wünsche für den Ruhestand aus.

Leasing-Termine

Save-the-Date

50. Mitgliederversammlung und Leasing-Treff
6./7. Mai 2026 in Potsdam
Vorankündigung, Leasing-Treff und Hotelzimmer

25. Forum Mittelstand – exklusiv für Leasing-Gesellschaften
26. März 2026, ZDH-Meistersaal in Berlin 
„Leasing und Handwerk" 
Vorankündigung

4. Forum Nachhaltigkeit
17. Juni 2026 in Berlin

9. Forum Digitalisierung
15. Oktober 2026 in Berlin

BDL-Akademie

ESG-Toolbox im Dezember und Januar 
– Exklusiv für Leasing-Gesellschaften im BDL – 

Digitaler Produktpass
12. Dezember 2025, 11:00 bis 12:00 Uhr (Online) 
Dr. Sophie Luise Bings und Anna Marina Prehn, Audit & Assurance | Sustainability Assurance, Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Der Digitale Produktpass (DPP) bildet produktbezogene Daten entlang des gesamten Produktlebenszyklus ab. Er dient damit als Instrument für den Austausch produktbezogener Informationen zwischen den beteiligten Unternehmen einer Lieferkette, Behörden und anderen Interessengruppen. In der ESG-Toolbox werden der Hintergrund und die rechtlichen Vorgaben zum DPP eingeordnet.

Anmeldung für Leasing-Gesellschaften

Batterie-Verordnung und Batteriepass
16. Januar 2025, 11:00 bis 12:00 Uhr (Online)
Dr. Sophie Luise Bings und Dr. Tobias Webert, Audit & Assurance | Sustainability Assurance, Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Als ein digitaler Produktpass wird der Batteriepass ab dem 18. Februar 2027 für alle Batterien von Elektrofahrzeugen (HVB), Industriebatterien mit einer Kapazität von mehr als 2 kWh oder einem Gewicht von über 5 kg sowie Batterien für leichte Verkehrsmittel verpflichtend eingeführt. Die Grundlage dafür bildet die EU-Batterieverordnung. In der Ausgabe der ESG-Toolbox wird ein Überblick über den Batteriepass gegeben und dieser rechtlich eingeordnet.

Anmeldung für Leasing-Gesellschaften

Fit für die Leasing-Praxis: Seminarprogramm 2026 startet

Qualifizierte Mitarbeitende sind zentral für ein leistungsfähiges Leasing-Geschäft, kontinuierliche Weiterbildung gewinnt dafür weiter an Bedeutung. Im Fokus des neuen Seminarprogramms der BDL-Akademie stehen Ausbildungs- und Fortbildungsangebote rund um das Geschäftsmodell Leasing – von Grundlagen über Aufbaumodule bis hin zu Spezialisierungen.

Das Grundlagenseminar „Mobilien-Leasing“ führt in zivilrechtliche, steuerliche, betriebswirtschaftliche und aufsichtsrechtliche Aspekte ein. Neu ist die weitere Differenzierung in der Grundlagenvermittlung: Ein vollständig digitaler Selbstlernkurs ist jederzeit belegbar und kann alternativ oder vorgeschaltet zum bewährten kombinierten Online- und Präsenzkurs belegt werden.

Die Aufbauseminare vertiefen Leasing-Wissen, unter anderem zu Rechts- und Steuerthemen, betriebswirtschaftlichen und regulatorischen Fragen sowie Nachhaltigkeit. Erweitert wurden die Kurse zur Betrugsprävention.

Ergänzend sind die Ausbildung zum „Fachmann/-fachfrau für Leasing (IHK)“ und der zweijährige berufsbegleitende Studiengang an der VWA Freiburg im Angebot.

Anmeldungen sind ab sofort online möglich und werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Viele Seminare sind nach Rücksprache mit der BDL-Geschäftsstelle auch als Inhouse-Seminar buchbar.

Weitere Informationen im Rundschreiben

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